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Das Konzept unserer "Offenen Ganztagsschule"

Schule im Wandel der Zeit

Wer „Schule“ sagte, meinte „Unterricht“ und zwischen den Stunden natürlich Pausen. Das alles am Vormittag.

Das moderne Verständnis von Schule ist: „Lebensraum“: Da gibt es Unterricht, auch Pausen nach wie vor, aber auch Entspannung, Mittagstisch, „Hausaufgaben“, die in der Schule gemacht werden, Freizeitangebote. Also Gestaltung des Tages: Vormittag, Mittag, Nachmittag.

Diese Entwicklung ist gesamtgesellschaftlichen Prozessen geschuldet. Für einzelne Familien stellt sie eine Notwendigkeit dar, für andere Familien birgt sie eine Chance, die zu nutzen ihr freisteht.

Die Antwort der für schulische Bildung Verantwortlichen auf diese Situation ist die

Offene Ganztagsschule

„Offen“ deshalb, weil sie für die Eltern einer Schule nicht verpflichtend ist. Man kann sein Kind dort anmelden oder auch nicht.

So steht die Falkenbergschule montags bis donnerstags von 7.00 – 16.00 Uhr und freitags bis 14.00 Uhr mit verschiedenen Strukturen Eltern und damit ihren Kindern zur Verfügung:

7.00–8.00 Uhr Betreute Grundschule (Mindestanmeldungen: 8 Kinder)

8.00–12.00 Uhr Verlässliche Grundschule für die Klassenstufen 1 und 2

8.00–13.00 Uhr Verlässliche Grundschule für die Klassenstufen 3 und 4

12.00–14.00 Uhr Betreute Grundschule oder Offene Ganztagsschule Klassenstufen 1 u. 2

13.00–14.00 Uhr Betreute Grundschule oder Offene Ganztagsschule Klassenstufen 3 u. 4

12.00–16.00 Uhr Offene Ganztagsschule für die Klassenstufen 1 und 2

13.00–16.00 Uhr Offene Ganztagsschule für die Klassenstufen 3 und 4

Das fett Gedruckte in dieser Übersicht ist verbindlich und verpflichtend für alle Kinder. In diesem Zeitrahmen wird die Schulpflicht abgegolten. „Verlässliche Grundschule“ nennt diese Zeit sich deshalb, weil die Eltern sich darauf verlassen können, dass ihr Kind in dieser Zeit beschult wird. Ausnahmen von diesem „Verlässlichkeitsrahmen“ sind streng geregelt und in jedem Falle Tage vorher den Eltern mitzuteilen. Was zu früheren Zeiten ging, z.B. bei einer plötzlichen Erkrankung einer Lehrkraft die Kinder am selben Tag noch vorzeitig aus der Schule zu entlassen, ist heute untersagt.

Eltern, die zu Tageszeiten außerhalb der Verlässlichen Grundschule einen Betreuungsbedarf oder Betreuungswunsch für ihr Kind haben, müssen entsprechende Anträge stellen. Dabei ist für die „Betreute Grundschule“ der „Verein betreute Grundschule e.V.“ (Engelsbyer Str.53 – 57, Tel.: 0461 – 182582124) zuständig. Für die Angebote der Offenen Ganztagsschule ist die richtige Anlaufstelle das Sekretariat der Falkenbergschule (Tel.: 852548). Eine Vielzahl von Detailfragen sollten mit den Kontaktpersonen unter den angegebenen Telefonnummern geklärt werden, auch was die Kosten dieser Angebote angeht.

Grundsätzlich lässt sich zu dem Angebot der „Betreuten Grundschule“ sagen, dass diese, ein ausschließliches Betreuungsangebot liefert. Das Angebot der Offenen Ganztagsschule hingegen ist strukturierter, inhaltlich definiert und wird durch die Schulleitung verantwortet.

Wie funktioniert nun die Offene Ganztagsschule?

Das Essen in der Schulmensa wird gegenwärtig von der Rathausküche geliefert und ausgegeben. Nach der Hausaufgabenbetreuung können die Kinder von 14.30 – 16.00 Uhr wählen zwischen einer weiteren Betreuung oder verschiedenen Kursangeboten. Der Unterschied zwischen „Betreuung“ und einem „Kursangebot“ ist hier, dass in dem einen nach „Lust“ und „Wetterlage“ gesehen wird, was möglich ist, im anderen nach einem bestimmten Konzept, das der Kursleiter vorgibt, an bestimmten Themen oder Projekten gearbeitet wird. Aus dieser Sicht leuchtet ein, dass die Teilnahme an einem Kurs die Verpflichtung mit sich bringt über einen vereinbarten Zeitraum, das ist in aller Regel ein Halbjahr, regelmäßig teilzunehmen. Auch kann nicht zu jeder beliebigen Zeit ein neues Mitglied aufgenommen werden. Will ein Kind nun an einem Kurs teilnehmen, so müssen in jedem Fall die Eltern diese Anmeldung unterzeichnen und damit auch Sorge tragen, dass die Teilnahmeverpflichtung erfüllt wird.

Inzwischen gibt es immer mehr Kinder, die gerne nur zu ganz bestimmten Kursen am Nachmittag kommen wollen. Auch das ist möglich. Die Anmeldung erfolgt jeweils kurz nach den Sommerferien oder eine Woche vor bzw. eine Woche nach den Halbjahreszeugnissen. Anmelden kann man sich im Sekretariat der Schule. Da die Teilnehmerzahl in den einzelnen Kursen begrenzt ist, entscheidet sich eine Aufnahme immer nach dem Eingangsdatum der Anmeldung. Während die zu entrichtende Kursgebühr bei den Kindern, die die ganze Woche über in der Offenen Ganztagsschule angemeldet sind, bereits im Monatsbeitrag enthalten ist, entrichten alle übrigen Kinder ihre Kursgebühr im Voraus im Schulsekretariat. Auch die Hausaufgabenbetreuung kann als „Kurs“ für einzelne Wochentage gebucht werden.

Übrigens: Für jedes Kind der Schule besteht die Möglichkeit in der Mensa der Schule zu Mittag zu essen, indem es sich eine Woche (!) im Voraus bei den Betreuungskräften dazu anmeldet.

Vieles in diesem Lebensraum Schule lässt sich noch entwickeln. Auch für Eltern gibt es zahlreiche Möglichkeiten mit zu gestalten. Neben den gewählten Elternvertretungen bietet der Förderverein eine mögliche Plattform, aber auch ganz individuelle Tätigkeitsfelder in den Klassen sowie im Schulganzen vermittelt durch die Schulleitung sind möglich! Machen Sie mit! Schule braucht aktive, engagierte Eltern!

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